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Sakurai-ke Monjo
桜井家文書

Die Sondersammlung Sakurai-ke Monjo der Universitätsbibliothek der Niigata Daigaku basiert auf der Privatbibliothek der wohlhabenden Familie Sakurai in Niigata-machi im Bezirk Kanbara in der Provinz Echigo (heute Stadt Niigata in der Präfektur Niigata).
Die Sammlung umfaßt 379 Titel aus dem Besitz des Holzhändlers und Geldverleihers Sakurai Kanzō. Dessen Geschäfte entwickelten sich in der Bakumatsu-Zeit (1853–1867) und zu Beginn der Meiji-Zeit (1868–1912) so gut, daß er 1874 einen Teil seiner Gewinne in eine Flußdampfschiffahrtsgesellschaft investierte. Die Primärquellen der Sakurai-Bibliothek sind sozial- und wirtschaftsgeschichtlich relevant und umfassen beispielsweise Schuldscheine (kinsu shakuyō shōmon), Bürgschaften (tanauke shōmon), Kaufverträge für Häuser (ie yashiki uriwatashi shōmon) und Kaufverträge für Häuser niederrangiger Pächter (nago ie uri watashi shōmon). Ihr Berichtszeitraum erstreckt sich von der Ära Bunka (1804–1818) bis fünf, sechs Jahre in die Meiji-Zeit hinein.
Die Sondersammlung ist durch den Katalog Niigata-machi gōshō: Sakurai-ke monjo bibliographisch erschlossen und soll auch über die Internetseite der Universitätsbibliothek recherchierbar werden.

<http://www.lib.niigata-u.ac.jp/Collections/mainCollection.html>

Schlagworte:

Bakumatsu-Zeit; Bürgschaften; Echigo-Provinz, heute Präfektur Niigata; Edo-Zeit; Familiengeschichte; Holzhandel; Japanische Sozialgeschichte; Japanische Wirtschaftsgeschichte; Lokalgeschichte; Nago-System; Niigata-machi, Kanbara-gun, Provinz Echigo; Präfekturgeschichte; Sakurai, Kanzō; Sakurai-Familie, Provinz Echigo, Präfektur Niigata; Schuldscheine; Sozialgeschichte, japanische Wirtschaftsgeschichte, japanische

Sachgebiete:

Sozialgeschichte Wirtschaftsgeschichte

Bibliothek:

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